Veganismus und Tierrechte

Unser täglich Fleisch!

Ein Leben ohne Fleisch ist für die meisten Menschen kaum vorstellbar. 2012 lag der durchschnittliche Fleischkonsum in Deutschland pro Kopf bei rund 60 Kilo jährlich. Eine enorme Summe, vor allem, wenn man bedenkt, dass pro Kilo des beliebten Schweinefleisches etwa 10.000 Liter Wasser und für Rindfleisch sogar 15.000 Liter Wasser benötigt werden. Gleichzeitig haben weltweit 1.1 Milliarden Menschen kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung.

Erde, Feuer, Wasser Luft!

Im großen Stil werden weltweit kostbare Waldflächen gerodet. Nicht selten geschieht dies durch die sogenannte Brandrodung. Regenwälder haben oft den Nachteil, dass nur die oberste Schicht des Bodens aus Humus besteht, also reich an Nährstoffen ist. Deshalb wachsen die Bäume beispielsweise immer mit flachen, aber breiten Wurzeln nah an der Oberfläche. Die Brandrodung schafft durch die Asche eine zweite dünne Schicht. So lässt sich der Boden für kurze Zeit agrarisch besser nutzen. Da die Nährschicht jedoch so gering ist, es in Regenwaldgebieten allerdings stark regnet, tritt schnell Bodenerosion ein und die für das Pflanzenwachstum so wichtigen Nährstoffe werden, samt Humusschicht weggespült.

Dies bedeutet, dass nicht nur der Boden unbrauchbar gemacht, sondern auch der kostbare Regenwald, Heimat zahlreicher, seltener Tiere und Lunge der Erde systematisch für den Hunger auf Fleisch vernichtet werden.

Ein Drittel der agrarischen Nutzfläche ist dabei für die Produktion von Futtermitteln reserviert. Auf einen Kilo Fleisch kommen etwa 16 Kilo Getreide. Auch hier werden nochmal literweise Wasser verschwendet.

In trockenen Regionen, wo sich zwar kostensparend produzieren, jedoch eine hohe Bewässerungsrate nicht vermeiden lässt, leidet die Umwelt unter den extremen Bedingungen.

Anstatt der sparsamen Tröpfchenbewässerung werden häufig konventionelle, billigere Bewässerungsmethoden genutzt, die Tonnen von Wasser aus nahegelegenen Flüssen und Seen pumpen.

Da der Großteil verdunstet ist der Verbrauch enorm und lässt das nahegelegene, häufig regional vorkommende Wasserreservoir rasch austrocknen. Die Folge: Dörfer, die von den Wasserquellen abhängig sind, müssen leiden oder gar umsiedeln. Die Tiere verenden an den Folgen der Dehydrierung.

Nicht nur der Boden leidet unter der Fleischindustrie.

Durch die Massentierhaltung wird ein hoher Ausstoß an Methan produziert, der direkt in die Luft steigt und mit zur Weitung des Ozonlochs beiträgt.

Nitrifizierende Bakterien vermehren sich rasch und mit dem entstehenden Ammoniak machen sie wertvolles Grundwasser ungenießbar.

Ethische Grundrechte für Tiere?

8,68 Millionen Personen haben 2014 in Deutschland mindestens eine Katze. Keiner davon würde sie Essen.

Viele sind der Meinung ihr Haustier habe eine Seele und würde sogar verstehen was das Herrchen sagt.

Warum denken wir also anders von Rindern, Schweinen und Lämmern?

Die Gier der Menschen nach Fleisch steigt von Jahr zu Jahr an und erreicht Raten, die nicht mehr lange zu halten sind. Diese enormen Massen an Tieren können längst nicht mehr alle draußen auf Weiden gehalten werden, wie die Slogans der Fleischproduzenten fälschlich suggerieren. Viel lieber sollen die Allesfresser mal ihre Gewichtsprobleme in den Griff bekommen, meinetwegen können sie dafür auch die überteuerten Fatburner nutzen.

Tiere müssen gezüchtet, eingestallt, gemästet und geschlachtet werden. Das erfordert Zeit und vor allem Platz. Um den teuren Platz einzusparen, werden die meisten Tiere in der konventionellen Massentierhaltung untergebracht. Die wenigsten Tiere haben dabei Raum genug, um sich auch nur um die eigene Achse wenden zu können. Viele davon werden unwürdig gequält und verenden noch bei der Aufzucht. Bilder, wie die von Peta zeigen die grausame Wahrheit der Massentierquälerei. Unwürdige Verhältnisse schockieren dann den Fleischesser, lassen ihn am morgen von der Salami zur Marmelade wechseln und abends doch wieder zum Steak wandern.

Warum? Weil das Steak keine Augen mehr hat. Keine Seele mehr hat.

Der Mensch muss aufwachen und erkennen:

Er isst der Dritten Welt das Wasser, den Tieren die Würde und dem Klima und dem Rest der Menschheit den Sauerstoff weg. Aber muss das wirklich sein?

Nein!

Vegan zu leben bedeutet der Verzicht auf tierische Produkte. Dazu zählen Fleisch, Fisch, Eier, Milch und Milcherzeugnisse, wie Butter, Sahne, etc. Honig, aber auch Leder.

2009 hat die Amerikanische Gesellschaft für Ernährung (ADA, American Dietetic Association) ein Positionspapier über den Veganismus und Vegetarismus publiziert. Aufgrund der bekannten Verbindungen zur Tierindustrie ist dies sehr bemerkenswert. Die ADA kommt zu dem Schluss, dass auch die vegane Lebenseinstellung, sofern gut geplant, gesünder ist als die herkömmliche Lebensweise mit dem übermäßigen Fleisckonsum. Sie hilft nachweislich chronischen Krankheiten, wie Krebs, Diabetis und Herz-, sowie Arterienleiden vorzubeugen und zu therapieren.

Professor Dr. T. Colin Campbell, Autor der Ernährungsstudie „The China Study“ erklärt die Vorteile des Vegetarismus:

„Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die Mehrheit von vielleicht 80 bis 90 % der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen und anderen degenerativen Erkrankungen durch eine rein pflanzliche Ernährung bis ins sehr hohe Alter verhindert werden können“

Der gefürchtete Vitamin B12 Mangel, der nachweislich auch Fleischesser betreffen kann, kann durch einzunehmende Supplemente, sowie eine gesunde Planung der Ernährung hinreichend umgangen werden.

Alles in Allem ist der Vegetarismus unumgänglich, da der Konsum mit momentanen Ausmaßen nicht mehr lange zu halten ist. Der Veganer trägt aktiv dazu bei der nachfolgenden Generation eine lebenswerte Umwelt zu erhalten, Regenwälder, das Klima und das Wasser zu schützen.

Als Veganer Gewicht verlieren und gleichzeitig Tiere retten

Vegan leben und abnehmenEs gibt unzählige Diäten, die mit verschiedensten Mitteln und Strategien als zielführend angepriesen werden, doch auf lange Sicht halten, können dies nur die wenigsten! Eine Diät im klassischen Sinne ist für viele eine festgesetzte Zeit in der man versucht, so viel Gewicht wie möglich zu verlieren, um dann in ein völlig neues und vor allem leichteres Leben zu starten.

Kohlsuppendiät, Low Carb Diäten, Eiweißdiäten bis hin zum alt bewährten FDH – all dies sind strikte Diätvorgaben, welche meist nur über einen gewissen Zeitraum geführt werden. Ist das Wunschgewicht erreicht, verfallen jedoch sehr viele wieder in alte Verhaltensmuster. Hier steckt der Teufel schon im Detail, denn der von vielen gefürchtete Jojo-Effekt, lässt dann nicht lange auf sich warten. Es gibt sehr viele Menschen, die in ihren Diäten wahre Wunder vollbringen und dabei immer wieder über ihre Grenzen gehen! Ob durch das zählen von Kalorien, dem absoluten Verzicht auf Süßes und das essen von kleinen Portionen in verschwindend geringer Menge – zu einer Diät gehört ein eiserner Wille und Durchhaltevermögen, der nicht zuletzt durch den Blick auf die Waage belohnt wird. Oft verliert sich die Einhaltung einer Diät jedoch mit Erreichung des Zielgewichts, sodass relativ zügige Gewichtszunahmen nach einer Diät keine Seltenheit sind.

Abnehmen ohne Diäten

Jeder kennt den berühmten „klick“ im Kopf, wenn sinnbildlich ein Schalter umgelegt wird und damit bewusst, wie eine bestimmte Sache funktionieren kann. So verhält es sich auch mit der Gewichtsreduktion, denn dazu benötigt man für langfristige Erfolge keine Diät auf Zeit, sondern eine komplette Umstrukturierung der Ernährung.

Es kostet viel Mühe, Zeit und Kraft sich anstrengenden Diäten zu widmen, die unterm Strich keine langfristigen Erfolge bringen. Wenn man dies mit der Kraft vergleicht, die man für eine Umstellung auf eine gesunde und bewusste Lebensweise benötigt, ist diese verschwindend gering, denn es geht darum auf lange Sicht seine Essgewohnheiten so umzustellen, dass das Gewicht verlieren ganz automatisch erzeugt wird. Sind einmal die Essgewohnheiten umgestellt und fest im Tagesablauf integriert, läuft in der Regel alles wie von selbst.

Wie kann man durch eine vegane Ernährung abnehmen?

Eine vegane Ernährung und eine dauerhaft gesunde und bewusste Ernährung haben mehr Gemeinsamkeiten miteinander, als zunächst angenommen! Dies zeichnet sich jedoch noch nicht einmal unbedingt durch die Ernährung als solches aus, sondern viel mehr mit der Ernährungsumstellung. Sowohl bei einer veganen Lebensweise als auch bei einer gesunden und bewussten Ernährung geht es nicht um eine zeitweilige Umstellung, sondern eine Veränderung fürs Leben. Dies lässt sich jedoch auch perfekt miteinander kombinieren, denn vegan abnehmen bietet in vielerlei Hinsicht positive Gegebenheiten, die geschickt miteinander verbunden werden können.

Abzunehmen ohne Hungern – Vegan leben macht‘s möglich

Die vegane Ernährung basiert auf dem gänzlichen Verzicht von tierischen Produkten, was nicht nur den Verzicht von Fleisch, Fisch und Geflügel bedeutet, sondern auch den Verzicht von Lebensmitteln mit Inhalten tierischen Ursprungs. Was bleibt sind Lebensmittel, die auf rein pflanzlicher Basis hergestellt werden und so monoton das im ersten Moment auch klingen mag – die Vielfalt an Lebensmitteln ist größer als gedacht! Es gibt mittlerweile sehr viele Produkte, die ganz auf den Inhalt tierischen Ursprungs verzichten, sodass man ohne Reue satt werden kann.

Vegan abzunehmen bietet jedoch noch weitere Vorteile! Durch die viel geringere Dichte und die Tatsache, dass pflanzliche Produkte viel weniger Fett beinhalten als tierische, kann man in der Menge gesehen viel mehr essen, ohne dabei auf die Kalorien achten zu müssen!

Ein kleines Beispiel lässt sich durch einen ganzen Kopf Blumenkohl verdeutlichen, welcher paniert und angebraten genauso viele Kalorien beinhaltet, wie ein Schnitzel und davon abgesehen, dass man von einem Schnitzel nicht satt wird, würde man schon nach einem halben Blumenkohl Papp Satt sein!

Vegan abnehmen im Kampf gegen die Massentierhaltung

Die vegane Lebensweise, wie sie auf ofcoursevegan gezeigt wird, wirkt sich nicht nur auf die Gewichtsreduktion positiv aus, sondern ist auch im Bereich des Tierschutzes und ein ganz klares Statement gegen die Massentierhaltung in Zuchtanlagen!

Immer wieder schockieren Skandale von Tiermastbetrieben, die nur in Kleinstzahlen ans Tageslicht kommen. Die Dunkelziffer ist jedoch groß – eine Studie hat bewiesen, dass in etwa 9 von 10 Geflügelprodukten überhöhte Antibiotikawerte aufweisen und dass Fleischgerade im Rohzustand sehr gesundheitsbedenklich ist. Der Warnhinweis, dass Geflügel vor dem Braten oder Garen nur mit Handschuhen angefasst werden sollte ist fadenscheinig denn wie sollte ein Lebensmittel im gegarten Zustand gesund sein, wenn es im Rohzustand arg belastet und gesundheitsgefährdend ist? Dies ist nur ein kleines Beispiel von dem, was sich tagtäglich in deutschen Mastbetrieben abspielt und resultiert aus dem Grund, dass Tiere auf so engem Raum gehalten werden, dass eine Zucht ohne die Dauergabe von Antibiotika ohne eine Ausbreitung von Krankheiten nicht möglich wäre!

Natürlich kann man auch mit einer veganen Ernährung an dieser Tatsache nur wenig ändern – es zeigt jedoch, dass der Weg der veganen Ernährung gar nicht so abwegig ist!

Vegane Lebensweise muss sich durchsetzen!Gesund und glücklich Gewicht verlieren

Wenn man sich einmal für eine vegane Lebensweise entscheidet und sich diese im Kopf ganz bewusst verinnerlicht hat, ist sie der perfekte Weg um gesund und glücklich abzunehmen! Schockierende Berichte, die durch erschütternde Labortests und Fleischproben zutage kommen zeigen, dass man seinem Körper, auch wenn es viele Gegner der veganen Lebensweise gibt, nur gutes tun kann.

Es ist ein gutes Gefühl dies immer wieder zu erfahren, auch wenn erschütternde Nachrichten in den Medien immer wieder Grausamkeiten aufgedeckt werden, die sich tagtäglich in Mastbetrieben abspielen. Es hat viele gute Dinge sich von dem Verzehr von Fleisch und tierischen Lebensmitteln loszusagen, die nicht nur in der Gesundheit von sich selbst, sondern auch der Gesundheit der Tiere bekräftigt werden.

Man kann das Leben durch eine vegane Ernährung nicht besser machen, aber man kann es so gestalten, dass man alles dazu beiträgt, um sein eigenes Leben besser zu machen, bewusster wahrzunehmen und sich gesund zu ernähren. Gewicht verlieren ist dann nur noch ein ganz kleiner positiver Nebeneffekt von dem, was man im Allgemeinen zum Tierschutz beiträgt!

Die Rechte von Tieren

Ja, einige mögen es vielleicht überhaupt nicht glauben, aber auch Tiere haben Rechte. Vielleicht nicht in dem Umfang wie wir Menschen sie haben, aber ein Recht auf Leben hat selbst jedes Tier. Das Recht der Tiere soll nicht die rechtliche Gleichstellung von Tier und Mensch bedeuten.

Das Zusammenleben der Tiere untereinander regelt jede Rasse für sich, ohne ein Wissen über Rechte und Gesetze. Einzig allein der Mensch hat Rechte und Gesetze gemacht. Aber warum werden überhaupt Tierrechte gefordert? Die Antwort darauf ist eigentlich ganz einfach, denn jedem Menschen muss im Umgang mit Tieren Grenzen gesetzt werden. Jedes Tier ist dem Mensch grenzenlos ausgesetzt. Er besitzt einfach mehr Macht. Darum sollte ein Mensch, der ein Tier misshandelt, oder missbraucht nach Recht und Gesetz zur Verantwortung gezogen werden können.

Liebe zwischen Mensch und Tier

Leider ist Liebe nicht immer gleich die Liebe die wir uns vorstellen beziehungsweise wünschen. Es gibt viele verschiedene “ Tierliebhaber “ unter den Menschen. Tiere werden als Haustiere gehalten, oder aber auch als Schlachttiere. Aber wer Tiere wirklich und richtig liebt, lässt sie einfach Tier sein, lässt sie in Ruhe und in ihrem natürlichen Lebensraum einfach leben. Selbst die Liebe zu seinem Haustier geht bei vielen Menschen einfach zu weit. Tiere sollten dementsprechend auch nicht vermenschlicht werden, denn in vielen Familien ersetzen sie zum Teil sogar das eigene Kind. So etwas sollte auch verboten, oder bei Verstoß sogar bestraft werden. Aber, jeder und jede hat andere Vorstellungen darüber wie weit Tiergrundrechte gehen sollten. Die Meinung geht auch hier weit auseinander. Es gibt Menschen, die sich das Recht heraus nehmen Tiere der Nahrung wegen, oder des Sportes zu töten. Wiederum gibt es Menschen, die es unverantwortlich finden selbst die kleinste Fliege, oder eine Ameise zu töten.

Frage an die Tiere

Normalerweise müsste man den Tieren die Frage stellen, auf welcher Basis die verschiedenen Rechte den zugeteilt werden können. Möglich ist das nicht, denn wir können sie nicht verstehen. Tiere können nur auf ihre Art und Weise antworten. So etwas ist vielfältig und die wenigsten Menschen können die Sprache der Tiere verstehen. Durch Aufklärung der Menschen, können viele Fehler behoben oder erst gar nicht begangen werden.

Huhn hat Recht auf LebenDie Tierrechte

Es dürfte keinesfalls leicht sein, die Rechte für Tiere zu verfassen oder zu regeln. Sie müssen so formuliert sein, dass sie jeglicher Kritik standhalten und umsetzbar sind. Auf jeden Fall sollten die Rechte für alle Arten von Tieren gelten, angefangen bei A wie Ameise bis Z wie Zuchtbulle. Allerdings brauchen unterschiedliche Tierarten auch unterschiedliche Rechte, sie müssen der jeweiligen Art angepasst sein. Da Tiere nicht an irgendwelche Pflichten gebunden sein können, gelten die Rechte für die Menschen, auf die sie sich berufen können sollten. Der Tod eines Tieres wie zum Beispiel durch Schlachten, Jagen, oder Fischerei muss auch gesetzlich geregelt sein. Der Tod muss schmerzlos, darf nicht sinnlos und muss schnell sein. Hierbei sollte auch an die Züchtung von Tieren gedacht werden. Ein extremes Ausmaß an Züchtung sollte vermieden werden, denn je größer die Masse, die gezüchtet wird ist, umso tierfeindlicher wird es. Die Nachfrage steigt unnatürlich in die Höhe und die Bedingungen für die Haltung der Tiere ist absolut nicht mehr Artgerecht. Somit wird gegen ein Recht für Tiere verstoßen.

Tierschutzorganisationen

Es gibt viele Organisationen und Gruppen, die für das Recht von Tieren kämpfen, sich um Tierschutz und die Haltung von Tieren kümmern. Solche Organisationen sind extrem wichtig. Regelmäßig werden Kampagnen zu aktuellen Tierschutzthemen gestartet. Auf diese Weise wird die Bevölkerung für den Tierschutz sensibilisiert und auf die Notwendigkeit auch selbst aktiv zu werden aufmerksam gemacht. Nur durch gezielte Aufklärungsarbeit auf solchen Aktionen kann Tierleid von vornherein verhindert werden. Zum Glück gibt es solche Organisationen. Ihr Einsatz ist wirklich sehr groß und umfasst ein vielfältiges Gebiet an Aufgaben. Die Notaufnahme, Pflege, Versorgung und Vermittlung von ausgesetzten, beschlagnahmten, abgeschobenen und misshandelten Haustieren, der Artenschutz und der Einsatz für verbesserte Lebensbedingungen von Wildtieren bilden die Aufgabenbereiche. Zu Tierschutzeinrichtungen gehören unter anderem Gnadenhöfe, die Tiere auf ihrem letzen Lebensweg begleiten, Tierheime und Artenschutzstationen. Sie sind über das ganze Land verteilt.

Was können Sie tun

Haben Sie sich vielleicht überlegt was Sie nun tun können um Rechte von Tieren zu berücksichtigen, einzuhalten, oder zu schützen? Worüber Sie sich klar werden sollten, bevor Sie sich ein Haustier anschaffen wollen; Ein Haustier bedeutet lebenslange Verantwortung! Informieren Sie sich zum Beispiel in einem Tierheim, oder bei einer Tierschutzorganisation, schauen Sie auf einem Gnadenhof vorbei und helfen bei der Versorgung der Tiere eigenständig mit. Lernen Sie den Alltag mit einem Tier kennen, lernen Sie Verantwortung zu übernehmen.

Das gleiche gilt, wenn Ihr Kind sich unbedingt ein Tier zu Weihnachten, oder zum Geburtstag wünscht. Ein Tier ist kein Spielzeug. Machen Sie sich darüber bewusst, dass ein Tier nicht nur zu jeder Tageszeit versorgt sein will, es kostet auch eine Menge Geld. Denken Sie also genau darüber nach, ob Sie all dies einhalten und berücksichtigen können, um die Rechte der Tiere einzuhalten.