Die Rechte von Tieren

Ja, einige mögen es vielleicht überhaupt nicht glauben, aber auch Tiere haben Rechte. Vielleicht nicht in dem Umfang wie wir Menschen sie haben, aber ein Recht auf Leben hat selbst jedes Tier. Das Recht der Tiere soll nicht die rechtliche Gleichstellung von Tier und Mensch bedeuten.

Das Zusammenleben der Tiere untereinander regelt jede Rasse für sich, ohne ein Wissen über Rechte und Gesetze. Einzig allein der Mensch hat Rechte und Gesetze gemacht. Aber warum werden überhaupt Tierrechte gefordert? Die Antwort darauf ist eigentlich ganz einfach, denn jedem Menschen muss im Umgang mit Tieren Grenzen gesetzt werden. Jedes Tier ist dem Mensch grenzenlos ausgesetzt. Er besitzt einfach mehr Macht. Darum sollte ein Mensch, der ein Tier misshandelt, oder missbraucht nach Recht und Gesetz zur Verantwortung gezogen werden können.

Liebe zwischen Mensch und Tier

Leider ist Liebe nicht immer gleich die Liebe die wir uns vorstellen beziehungsweise wünschen. Es gibt viele verschiedene “ Tierliebhaber “ unter den Menschen. Tiere werden als Haustiere gehalten, oder aber auch als Schlachttiere. Aber wer Tiere wirklich und richtig liebt, lässt sie einfach Tier sein, lässt sie in Ruhe und in ihrem natürlichen Lebensraum einfach leben. Selbst die Liebe zu seinem Haustier geht bei vielen Menschen einfach zu weit. Tiere sollten dementsprechend auch nicht vermenschlicht werden, denn in vielen Familien ersetzen sie zum Teil sogar das eigene Kind. So etwas sollte auch verboten, oder bei Verstoß sogar bestraft werden. Aber, jeder und jede hat andere Vorstellungen darüber wie weit Tiergrundrechte gehen sollten. Die Meinung geht auch hier weit auseinander. Es gibt Menschen, die sich das Recht heraus nehmen Tiere der Nahrung wegen, oder des Sportes zu töten. Wiederum gibt es Menschen, die es unverantwortlich finden selbst die kleinste Fliege, oder eine Ameise zu töten.

Frage an die Tiere

Normalerweise müsste man den Tieren die Frage stellen, auf welcher Basis die verschiedenen Rechte den zugeteilt werden können. Möglich ist das nicht, denn wir können sie nicht verstehen. Tiere können nur auf ihre Art und Weise antworten. So etwas ist vielfältig und die wenigsten Menschen können die Sprache der Tiere verstehen. Durch Aufklärung der Menschen, können viele Fehler behoben oder erst gar nicht begangen werden.

Huhn hat Recht auf LebenDie Tierrechte

Es dürfte keinesfalls leicht sein, die Rechte für Tiere zu verfassen oder zu regeln. Sie müssen so formuliert sein, dass sie jeglicher Kritik standhalten und umsetzbar sind. Auf jeden Fall sollten die Rechte für alle Arten von Tieren gelten, angefangen bei A wie Ameise bis Z wie Zuchtbulle. Allerdings brauchen unterschiedliche Tierarten auch unterschiedliche Rechte, sie müssen der jeweiligen Art angepasst sein. Da Tiere nicht an irgendwelche Pflichten gebunden sein können, gelten die Rechte für die Menschen, auf die sie sich berufen können sollten. Der Tod eines Tieres wie zum Beispiel durch Schlachten, Jagen, oder Fischerei muss auch gesetzlich geregelt sein. Der Tod muss schmerzlos, darf nicht sinnlos und muss schnell sein. Hierbei sollte auch an die Züchtung von Tieren gedacht werden. Ein extremes Ausmaß an Züchtung sollte vermieden werden, denn je größer die Masse, die gezüchtet wird ist, umso tierfeindlicher wird es. Die Nachfrage steigt unnatürlich in die Höhe und die Bedingungen für die Haltung der Tiere ist absolut nicht mehr Artgerecht. Somit wird gegen ein Recht für Tiere verstoßen.

Tierschutzorganisationen

Es gibt viele Organisationen und Gruppen, die für das Recht von Tieren kämpfen, sich um Tierschutz und die Haltung von Tieren kümmern. Solche Organisationen sind extrem wichtig. Regelmäßig werden Kampagnen zu aktuellen Tierschutzthemen gestartet. Auf diese Weise wird die Bevölkerung für den Tierschutz sensibilisiert und auf die Notwendigkeit auch selbst aktiv zu werden aufmerksam gemacht. Nur durch gezielte Aufklärungsarbeit auf solchen Aktionen kann Tierleid von vornherein verhindert werden. Zum Glück gibt es solche Organisationen. Ihr Einsatz ist wirklich sehr groß und umfasst ein vielfältiges Gebiet an Aufgaben. Die Notaufnahme, Pflege, Versorgung und Vermittlung von ausgesetzten, beschlagnahmten, abgeschobenen und misshandelten Haustieren, der Artenschutz und der Einsatz für verbesserte Lebensbedingungen von Wildtieren bilden die Aufgabenbereiche. Zu Tierschutzeinrichtungen gehören unter anderem Gnadenhöfe, die Tiere auf ihrem letzen Lebensweg begleiten, Tierheime und Artenschutzstationen. Sie sind über das ganze Land verteilt.

Was können Sie tun

Haben Sie sich vielleicht überlegt was Sie nun tun können um Rechte von Tieren zu berücksichtigen, einzuhalten, oder zu schützen? Worüber Sie sich klar werden sollten, bevor Sie sich ein Haustier anschaffen wollen; Ein Haustier bedeutet lebenslange Verantwortung! Informieren Sie sich zum Beispiel in einem Tierheim, oder bei einer Tierschutzorganisation, schauen Sie auf einem Gnadenhof vorbei und helfen bei der Versorgung der Tiere eigenständig mit. Lernen Sie den Alltag mit einem Tier kennen, lernen Sie Verantwortung zu übernehmen.

Das gleiche gilt, wenn Ihr Kind sich unbedingt ein Tier zu Weihnachten, oder zum Geburtstag wünscht. Ein Tier ist kein Spielzeug. Machen Sie sich darüber bewusst, dass ein Tier nicht nur zu jeder Tageszeit versorgt sein will, es kostet auch eine Menge Geld. Denken Sie also genau darüber nach, ob Sie all dies einhalten und berücksichtigen können, um die Rechte der Tiere einzuhalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.